Einer der Haupteffekte ist der Vermögenseffekt: Steigerungen im Wert von Vermögenswerten lassen deren Besitzer sich reicher fühlen, was zu erhöhten Ausgaben und Investitionen führen kann. Dies stimuliert kurzfristig die Wirtschaft, insbesondere in den Bereichen Konsum und Investition. Jedoch ist zu beachten, dass vor allem diejenigen profitieren, die bereits über Vermögenswerte verfügen, was zu einer Verstärkung der sozioökonomischen Ungleichheit führen kann.

Ein weiterer Aspekt der Vermögenspreisinflation ist die potenzielle Fehlallokation von Ressourcen. Überbewertete Vermögenswerte, besonders im Immobilienmarkt, können zu einem Überangebot führen, wenn die Erwartung kontinuierlich steigender Preise übermäßige Investitionen in diesen Sektor antreibt. Dies kann zu wirtschaftlichen Ungleichgewichten führen.

Die gestiegenen Kosten für den Erwerb von Vermögenswerten verschärfen zudem sozioökonomische Probleme. Beispielsweise erschwert ein Anstieg der Immobilienpreise den Zugang zu Wohneigentum.

Für Unternehmen führen steigende Vermögenspreise zu Verzerrungen, indem sie Preissignale verschleiern. Diese Unsicherheit kann die strategische Planung erschweren, was die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen kann.