Als Reaktion auf die Krise griffen Zentralbanken weltweit zu expansiven geldpolitischen Maßnahmen, darunter das Senken von Zinssätzen und quantitative Lockerung. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, Liquidität bereitzustellen, das Finanzsystem zu stabilisieren und die Wirtschaft zu stimulieren.

Trotz der beträchtlichen Ausweitung der Geldmenge erlebten viele Länder in der unmittelbaren Nachkriegszeit keine signifikante Inflation im traditionellen Sinne, also einen Anstieg der Verbraucherpreise. Dieses Phänomen kann durch mehrere Faktoren erklärt werden:

Allerdings führten die niedrigen Zinsen und die umfangreichen Geldspritzen zu einem erheblichen Anstieg der Vermögenspreise, insbesondere auf den Aktien- und Immobilienmärkten. Die aus den Preisverzerrungen entstandenen Fehlinvestitionen führten zu geringerem Wachstum und werden im Rahmen einer zukünftigen Krise liquidiert werden. Aufgrund der Dauer der expansiven Geldpolitik ist von einer umfassenden und entsprechend schmerzhaften Korrektur auszugehen.