In dieser Zeit neigten viele Entwicklungsländer dazu, ihre Staatsausgaben durch das Drucken von Geld zu finanzieren, was oft zu einer erheblichen Inflation führte. Diese Inflation untergrub die Kaufkraft der Währung und führte zu wirtschaftlichen Verzerrungen. Geschädigt wurden vor allem jene Menschen, welche auf ein festes Einkommen angewiesen waren oder Ersparnisse hatten, wobei ihnen für Investitionen die Kenntnisse oder die Möglichkeiten fehlten. Das führten zu sozialen Spannungen in den betroffenen Ländern

Eine Konsequenz der expansiven Geldpolitik war das mangelnde Vertrauen in die Währung. Da die Menschen einen weiteren Wertverlust des Geldes befürchteten, waren sie weniger geneigt zu sparen, und Unternehmen zögerten, langfristige Investitionen zu tätigen. Dies unterminierte die Grundlagen für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum.

Die Lektionen aus dieser Periode sind vielfältig: Sie unterstreichen die Bedeutung einer stabilen Währung als Grundlage für wirtschaftliche Planung und Investitionen. Sie zeigen auch, dass Inflation zwar ein monetäres Phänomen ist, aber auch soziale und wirtschaftliche Implikationen hat. Sozioökonomische Ungleichheiten können durch Inflation verstärkt werden, da Menschen mit festen oder begrenzten Einkommen stärker betroffen sind.