Lohn- und Preiskontrollen greifen in den natürlichen Preisfindungsprozess ein, der ein wesentlicher Mechanismus für wirtschaftliche Entscheidungen ist. Durch die Festlegung von Preisen und Löhnen, die unterhalb dessen liegen, was der Markt bestimmen würde, kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Genauer gesagt kommt es zu einer höheren Nachfrage und zu einem geringeren Angebot – was bedeutet, dass Mangel entsteht. Auf Dauer führt dies oft dazu, dass Hersteller ihre Kosten nicht decken können, was wiederum die Produktqualität verschlechtert, die Produktion reduziert oder zum Marktaustritt führt und die Engpässe verstärkt.

Lohnkontrollen können das Anreizsystem stören, das Arbeitnehmer zu Produktivität und Innovation motiviert. Wenn die Löhne nicht mit der Arbeitsleistung steigen können, kann dies die Arbeitsmoral untergraben und entsprechende Folgen auf die Arbeitsleistung haben.

Darüber hinaus verhindern Preiskontrollen, dass Preise die relative Knappheit von Ressourcen widerspiegeln, was zu einer ineffizienten Allokation führt. Dies kann einen übermäßigen Verbrauch unterbewerteter Ressourcen oder unzureichende Investitionen in Bereiche, die normalerweise als profitabel gelten würden, zur Folge haben.

Die Entstehung von Schwarzmärkten ist eine häufige Konsequenz von Preis- und Lohnkontrollen. Er trägt dazu bei, die Schäden, welche durch politische Eingriffe in das Wirtschaftssystem entstehen, zu minimieren. Allerdings bedeutet das, dass jene Menschen, welche die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen bedienen wollen, in die Kriminalität gedrängt werden.