Eine Schlüsselrolle spielen die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken. Durch Aktionen wie das Senken der Zinssätze oder das Kaufen von Staatspapieren erhöhen sie die Geldmenge in der Wirtschaft. Dies führt zu niedrigeren Kreditkosten und erleichtert es sowohl Unternehmen als auch Verbrauchern, Kredite aufzunehmen. Diese Zunahme an verfügbarem Kapital führt zu erhöhten Ausgaben, die wiederum die Nachfrage steigern und, wenn das Angebot nicht Schritt hält, die Preise in die Höhe treiben. Davon abgesehen sorgt die Ausweitung der Geldmenge für Verzerrungen der Preissignale, was zu zusätzlichen Problemen führt.

Außerdem spielen die Finanzmärkte eine direkte Rolle bei der Festlegung der Preise für Rohstoffe. Spekulative Bewegungen auf den Rohstoffmärkten können zu Preisänderungen führen, die weitreichende Auswirkungen auf die Kostenstruktur in verschiedenen Branchen haben. Ein Anstieg der Rohstoffpreise, wie etwa bei Öl, kann einen Dominoeffekt auf die Produktionskosten und letztlich auf die Verbraucherpreise haben.