Eine Methode ist die Verwendung eines reduzierten Warenkorbs, der repräsentative Güter und Dienstleistungen umfasst. Diese Auswahl soll die allgemeinen Preisbewegungen im Markt widerspiegeln. Die Herausforderung hierbei liegt in der korrekten Auswahl der Artikel, die repräsentativ für die Gesamtwirtschaft sind.

Bei fehlenden Datenpunkten werden häufig Imputationsverfahren eingesetzt. Diese Verfahren schließen die Lücken, indem sie sich auf Preisentwicklungen ähnlicher Produkte oder historische Daten stützen. Obwohl diese Methode hilfreich ist, um ein vollständigeres Bild der Preisentwicklungen zu erhalten, basiert sie auf Annahmen, die zu Ungenauigkeiten führen können.

Ökonometrische Modelle, die historische Daten und statistische Zusammenhänge zwischen verschiedenen wirtschaftlichen Variablen nutzen, werden ebenfalls angewendet, um fehlende Informationen zu extrapolieren. Diese Modelle sind nützlich, um eine Schätzung der aktuellen Preisbewegungen zu liefern, wenn direkte Daten fehlen. Auch hier gilt allerdings: Diese Schätzungen basieren auf Annahmen, die zu Ungenauigkeiten führen können.

Des Weiteren können Umfragedaten von Konsumenten und Produzenten ergänzende Einblicke in die Preisentwicklung bieten. Diese subjektiven Einschätzungen sind zwar weniger präzise als quantitative Daten, können aber hilfreich sein, um ein umfassenderes Verständnis der Inflationsdynamik zu erhalten.