Technologische Fortschritte ermöglichen eine effizientere und präzisere Erfassung und Analyse von Preisdaten, was zu einer genaueren und zeitnaheren Darstellung der Inflationsraten beiträgt. Die fortgeschrittenen Datenverarbeitungstechniken und die erhöhte Verfügbarkeit von Informationen ermöglichen eine detailliertere Analyse von Preisentwicklungen.

Gleichzeitig führt der technologische Wandel zu Herausforderungen bei der Messung der Inflation. Neue und verbesserte Produkte und Dienstleistungen, die regelmäßig auf den Markt kommen, erschweren die Preisvergleiche über die Zeit. Diese neuen Produkte bieten häufig einen größeren Wert oder zusätzliche Funktionen, was eine reine Preisbetrachtung nach Meinung vieler Ökonomen unzureichend macht. Um diesem Problem zu begegnen, werden Qualitätsanpassungen vorgenommen, die jedoch zahlreiche Probleme mit sich bringen.

Darüber hinaus verändert der technologische Wandel kontinuierlich die Zusammensetzung der Warenkörbe, die zur Messung der Inflation verwendet werden. Die Aufnahme neuer Produkte und das Entfernen veralteter Artikel aus den Warenkörben ist notwendig, um die Relevanz und Aktualität der Inflationsmessung zu gewährleisten. Dies macht allerdings ebenfalls Vergleiche über längere Zeiträume herausfordernd und erfordert regelmäßige Anpassungen der Warenkörbe.