Mit steigenden Preisen für Güter und Dienstleistungen nimmt die Menge an Waren und Dienstleistungen, die man mit einer bestimmten Geldsumme erwerben kann, ab. Dies ist besonders problematisch für Rentner und Personen mit festen Einkommensquellen, da Renten und feste Einkommen nachgelagert und oft nicht in gleichem Maße wie die Inflationsrate angepasst werden. Folglich ist die Inflation für Personen mit festem Einkommen mit einem Rückgang ihres realen Einkommens und somit einer sinkenden Lebensqualität verbunden.

Ersparnisse werden durch Inflation ebenso beeinträchtigt. Der reale Wert von Geld auf Sparkonten oder in anderen herkömmlichen Sparanlagen erodiert, wenn die Zinsen niedriger als die Inflationsrate sind. So verliert ein Sparbetrag im Zeitverlauf an Kaufkraft, wenn die Preise steigen.

Diese Situation führt dazu, dass Anleger und Sparer nach Anlageoptionen mit höheren Renditen suchen, um den Inflationseffekt auszugleichen. Oftmals bedeutet dies eine Verschiebung hin zu risikoreicheren Anlageklassen wie Aktien oder Immobilien, die historisch eine höhere Rendite als die Inflationsrate erzielt haben.